Ist mein Büro besuchertauglich?

Und, wie sieht es auf Ihrem Schreibtisch aus? Mag sein, dass Sie als „großer Geist“ das Chaos überblicken. Ihre Besucher werden jedoch unruhig versuchen, über die Stapel aus Dokumenten, Privatkram, leeren Kaffeetassen und sonstigen Utensilien hinweg zu sehen, die sich über geraume Zeit dort angesammelt haben. Ist die leere Tischplatte an einem auch sonst sterilen Arbeitsplatz wirklich die bessere Alternative?

Fest steht: Chaos stresst das Auge und mindert das Wohlbefinden. Auch wenn Sie selbst in Ihrer „kreativen Ablage“ noch alles wiederfinden, gehört ein Mindestmaß an Ordnung aus Rücksicht auf Kollegen und Besucher dazu. Die wichtigsten Tipps:

  1. Notizzettel: Regelmäßig durchschauen, was sich inzwischen erledigt hat.
  2. Blumen auf der Fensterbank pflegen oder rauswerfen.
  3. Wasser aus dem Glas, nicht aus der Flasche trinken.
  4. Den anzüglichen Cartoon entfernen, er wirkt unseriös.
  5. Schmutziges Geschirr wegräumen.
  6. Mülleimer (und Aschenbecher) ausleeren und reinigen.
  7. Einkaufstüten in den Schrank stellen. Wo Sie in der Mittagspause eingekauft haben, geht den Besucher nichts an.
  8. Die offene Akte auf dem Tisch wegschließen. Sonst denkt der Besucher vielleicht, dass man es mit der Diskretion in diesem Unternehmen nicht allzu genau nimmt.
  9. Ordner in den Schrank räumen, sensible Daten verschließen, Papierstapel sortieren: Was hat sich inzwischen selbst erledigt?

Ordentlich, aber nicht perfekt
Aufzuräumen bedeutet nicht, den Arbeitsplatz in eine sterile Umgebung zu verwandelt, in der jeder Gegenstand perfekt platziert oder orthogonal ausgerichtet ist. Eine Kinderzeichnung, Ihr Familienfoto, ein schönes Bild, gepflegte Pflanzen und ein bisschen Arbeit auf dem Tisch signalisieren Ihrem Besucher, dass er es mit einem sympathischen Menschen zu tun hat. Übertreiben Sie es mit der persönlichen Note jedoch nicht, sonst wirken Sie unprofessionell und überfordert.